Der Blick zurück...
Das war die Swiss Legal Tech 2018

Einmal mehr bestand der Swiss Legal Tech Event 2018 aus einem imposanten, dreitägigen Programm. Juristen, Entwickler und Designer digitaler Produkte kamen zusammen, um die Rechtsindustrie der Zukunft zu formen.

Hackathon

Letztes Jahr starteten wir unsere Legal-Tech Reise mit einem zwei-tägigen Hackathon. Mit über 100 Teilnehmern füllte sich der Raum schnell. Der Ablauf gestaltete sich wie folgt:

Phase 1: Gemeinsames Brainstorming

Am Anfang stand die Idee: Mit was beschäftigen sich Juristen jeden Tag, das vereinfacht, beschleunigt oder einfach eliminiert werden kann? Wie können Arbeitsprozesse verbessert werden? Überhaupt: Wie kann man Rechtsberatung neu denken? Den Gedankenläufen sind hier keine Grenzen gesetzt, jede Idee zählt!

Phase 2: Teambuilding
Die Teilnehmer fanden sich nach persönlichen Interessen und Vorlieben in Teams zusammen. Für die Teamzusammensetzung gab es keine Vorgaben. Jedes Team erhielt Unterstützung der anwesenden Legal Engineers.

Phase 3: Hacking
Zehn interdisziplinäre Teams mit jeweils etwa 4 Mitgliedern hatten nun einen Tag Zeit, um funktionierende Prototypen und konkrete Lösungen für reale Probleme zu entwickeln.

Phase 4: Präsentation und Abschlussparty
Zur Präsentation der Prototypen kamen die Teilnehmer der Workshops vom Landesmuseum aus in einem antiken Bus der ZVV angefahren. Nun wurde es ernst: Vor einem Publikum aus mehr als 150 Personen wurden die Prototypen präsentiert. Die Jury bestehend aus Markus Hartung (Director Bucerius Center for Legal Profession), Harm Bavinck (Managing Director Effacts Software at Wolters Kluwer), Gunther Thies (Vorstandsvorsitzender STP Informationstechnologie AG), Nora Teuwsen (Group General Counsel Swiss Federal Railways) und Christoph Arnet (General Counsel Coop Rechtsschutz AG) bewertete die Prototypen und kürte schlussendlich die Gewinner. Die ausgelassene After-Party versprach Belohnung für die Mühen.

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Workshops und Konferenz

In den am 18. September stattfindenden Workshops war einmal mehr der Praxisbezug massgebend. Mit ‚Best Practice‘ Beispielen wurde gezeigt, wie Legal Tech schon jetzt die tägliche Arbeit erleichtert und wie künstliche Intelligenz in der Mandantenarbeit eingesetzt werden kann.

Am 19. September fand das grosse Finale – die abschliessende, eintägige Konferenz – statt. In diesem Jahr mit dem der Schwerpunkt in den Themenfeldern ‚Neue Geschäftsmodelle im Bereich Access to Justice‘, Einsatz von künstlicher Intelligenz im juristischen Alltag‘ sowie dem Thema ‚Embedded Law und Compliance‘.

Das Highlight der diesjährigen Veranstaltung bildete der spannende Vortrag des Oberstaatsanwalts für Internet- und Cyberkriminalität, Andreas May. In seinem Referat ‘Digitales Fahnden im Darknet’ zeigte er auf, wie Ermittlungen im digitalen Zeitalter geführt werden, wie Grenzen mit dem Wandel und der Digitalisierung verschmelzen und wie die Behörden über Landesgrenzen hinweg kooperieren.

Auch 2018 zeigten uns bekannte Sprecher aus dem In- und Ausland in ihren Kurzvorträgen, wie die digitale Revolution aus ihrer Sicht das Recht und die Rechtswirklichkeit heute und in der Zukunft verändern wird.

Ob 2019 diese Veranstaltung noch steigern kann? Finden Sie es heraus!

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Impressionen der Swiss Legal Tech 2017 Hackathon & Konferenz